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17.02.10

Permalink 21:16:11, von ld E-Mail , 73 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Neuigkeiten

Zwei Fliegen

erschlage ich mit diesem Post. 1) Teste ich die Funktion, um Bilder hochzuladen, die seit einiger Zeit freigeschaltet ist und 2) gibts eine kleine Erinnerung.

Slamprodukt VIII - 20.02.2010 - Beginn 20:00 Uhr - Einlass 19:30 Uhr - Polyester - Am Stadtmuseum 15

Wenn alles glattgeht, kommen wieder einmal ziemlich unterschiedliche Slammer_innen.

Lasse Samström (Jakobervorstadt)
Dominik Bartels (Helmstedt)
Annika Blanke (Oldenburg)
Torsten Sträter (Waltrop)
Jens Hinrich (Bremen)
Jan-Hendrik Heyne (Bockhorn)
Jan Kai Goldberg (Hildesheim Nord)
Wiebke Saathoff (Braunschweig)
Kyana Almera (Schortens)
Marque Regnier (Hamburg)
Andreas Waldenburger (Oldenburg)
Alexander Berg (Emden)

Schlagworte: poetry slam, slamprodukt

29.01.10

Permalink 01:38:11, von ld E-Mail , 301 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Review

Review: Strom & Wasser

Whoooohoo, Leute,

wer heute (a.k.a. gestern) nicht im Polyester war, hat echt was verpasst. Ich bin nur auf Drängen meines Mitbewohners hingegangen ("Bock ins Poly zu Strom & Wasser zu gehen?" - "Joa, klar, warum nicht!". War also viel Überzeugungsarbeit dabei ;-)

Ich bin vollkommen ohne Erwartungen hingegangen. "Liedermacherzeugs eben" hatte ich erwartet. Die Vorband (Ich glaube "Das Licht am Ende des Tunnels") hatte diese Befürchtung auch voll erfüllt. Liedermacherzeugs eben. Aber dann ging es los. Strom & Wasser sind wirklich großartig! Bass, Keyboard, Schlagwerk. Und alles auf höchstem Niveau. Frontmann ist der Bassist, und in diesem Fall kann man wirklich von Frontmann sprechen. Zwischendurch hat er auch mal Lieder unterbrochen, um mit seinen Bandkollegen einfach nur Quatsch zu machen. Unvergesslich bleibt für mich z.B. die Hall-Imitation (Muss man gesehen/gehört haben). Wenn ich jetzt nicht so betrunken wäre, würde ich euch auch noch die Setlist aufschreiben, aber das wäre sowieso sinnlos. Das wirklich Gute an dem Konzert war einfach der Kontakt mit dem Publikum. Die Band hat Wünsche aus der Audienz gespielt, und auch immer auf Gelaber reagiert. Sehr sympatisch!

Kommen wir zur Musik selbst. Sie haben eine ganze krude Mischung von Musikstilen drauf. Polka, Tango, Schlager und alles mit einer guten Prise Punk gemischt. Nix verzerrtes, aber das war auch nicht nötig. Der Gesang, der (verstärkte) Akustikbass, die jazzigen Keyboardeinlagen und die ausgefuchste Percussion passen einfach wunderbar zusammen. Dazu kommen noch die Anarcho-Texte und die Melange ist perfekt.

Insgesamt also von mir "Daumen hoch!". Das nächste Mal, wenn Strom & Wasser in Oldenburg spielt, bin ich auf jeden Fall dabei.

BTW, ich bin mir noch nicht sicher, bis wohin meine Bewertungsskala geht, vielleicht bis 10? Nur, um nach oben nochmal alles offenzuhalten ;-)

22.01.10

Permalink 22:34:54, von ld E-Mail , 50 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Neuigkeiten

Slamprodukt VIII

Es ist zwar schon ein bisschen her, aber vielleicht erinnert sich jemand ja noch daran, dass am

20.2. im Polyester

das nächste Slamprodukt stattfindet.
Gestern hat Christian mal eine vorläufige Liste der angemeldeten Slammer online gestellt. Inzwischen kenne ich ja einige der Leute, und muss sagen: Das verspricht Gutes!

Schlagworte: poetry slam, slamprodukt
Permalink 22:24:12, von ld E-Mail , 372 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Review

Review: A Box of Matches

Heute geht es um

A Box of Matches von Nicholson Baker

Ich weiß gar nicht, wie ich bei diesem Buch anfangen sollte. Das wichtigste vielleicht zuerst:

Dieses Buch ist eines der langweiligsten, die ich je gelesen habe. Und ich würde schon sagen, dass ich einige Bücher gelesen habe. Was ist also das Problem?

Leider der Inhalt. Kurz gefasst geht es um einen Mann, der frühmorgens aufsteht, und eine Art Tagebuch auf seinem Laptop schreibt. Er steht jeden Morgen früher auf, zündet den Kamin an und beginnt zu schreiben. Und viel mehr gibt es nicht zum Inhalt zu sagen. Puh. Schon allein, wenn ich mich versuche, an irgendetwas Interessantes zu erinnern, schüttelt es mich.

In dem ganzen Buch passiert einfach gar nichts. Ich meine, es ist kein Problem für mich, wenn ein Charakter sein Leben reflektiert (Ich denke da z.B. an "Ansichten eines Clowns" von Heinrich Böll, was mir ziemlich gut gefallen hat, obwohl der Hauptcharakter nur jammert). Wenn der Höhepunkt eines Buchs aber darin besteht, dass die Laufente der Familie der Katze in den Anus beißt (ja, das denke ich mir nicht aus!), dann ist irgendetwas falsch gelaufen. Unser namenloser Mann gibt auch die ganze Zeit nur Belanglosigkeiten von sich. Z.B. dass er es nicht mag, nachts beim Pinkeln das Licht anzumachen. Whoooooohoooo! Ich bin wirklich überwältigt von solchen wichtigen Erkenntnissen. Und gerade dann, wenn mal die Situation der Familie angesprochen wird, bzw. wie unzufrieden unser einsamer Wolf (verheiratet, Kinder, Katze und Laufente) ist, dann ist das Kapitel schon wieder vorbei. Und es geht wieder von vorne los ("Good morning, its 4.45 a.m. ..."). Puh. Ich werde richtig aggressiv, wenn ich an die verlorene Zeit denke, die ich mit dem Buch verbracht habe...

Ach ja, was ich vielleicht noch dazu sagen sollte: Mir ist vollkommen bewusst, dass Baker die Bedeutungslosigkeit des Lebens darstellen wollte. Das macht es aber nicht besser oder angenehmer zu lesen.

Die wichtigste Lektion, die ich beim Kauf dieses Buchs gelernt habe ist: Auch wenn jemand auf dem Klappentext mit Kipling verglichen wird, kann das Buch richtige Grütze sein.

Insgesamt gibt es von mir also glorreiche Null Punkte für das unnötigste Buch meiner Sammlung.

09.01.10

Permalink 05:52:05, von ld E-Mail , 657 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Review

Review: Der Himmelblaue Speck

Aloha alle zusammen,

kommen wir also zu ersten Rezension auf dieser Seite. Aus irgendwelchen Gründen habe ich mich dazu entschieden, eins meiner Lieblingsbücher vorzustellen. Leider bin ich im Moment aber viel zu betrunken, deshalb wird das eine recht kurze Besprechung. Egal. Es geht heute um

Der Himmelblaue Speck

von Wladimir Sorokin. Eigentlich habe ich mir das Buch nur aus Zufall gekauft. Ich war (aus persönlichen Gründen) in Celle, und brauchte etwas zu lesen. In der Buchhandlung fiel mir dann dieses weisse Buch mit einem roten Stern auf, vor allem, weil der Titel "Der Himmelblaue Speck" wenig mit dem schlichten Cover zu tun hatte. Naja, was soll ich dazu sagen. Der Kauf war es wert.

Der "Himmelblaue Speck" ist ein großartiges Buch! Schon allein die Struktur der Erzählung macht es lesenswert. Die Story beginnt in der etwas ferneren Zukunft in Form eines Briefromans. Ein (erstmal) unbekannter Charakter schreibt zu seinem Freund und berichtet von der Ernte des himmelblauen Specks. Hier (also direkt am Anfang) fängt das Buch an, etwas merkwürdig zu werden. Der "Himmelblaue Speck" ist eigentlich ein Abfallprodukt, was bei der kreativen Arbeit von geklonten Schriftstellern anfällt. Sorokin nutzt diesen Ansatz, um nach und nach alle Schriftsteller, die in der Sowjetunion glorifiziert wurden, stumpf zu verarschen.

Ok, Ok, "stumpf" ist vielleicht zu einfach. Der Hauptcharakter zitiert die Werke der geklonten Autoren komplett, und Sorokin verarscht die alten russichen Schriftsteller bis aufs letzte. Jeder Klon (wie z.B. Tolstoi-4) schreibt wie das Original, wird jedoch grotesk verzerrt. Dostojewski-2 erzählt eine Geschichte der alten, höheren Gesellschaft, aber nicht wie der originale Dostojewski. Dostojewski-2 benutzt Natursekt-Spiele und Sadismus, um seinen Standpunkt zu festigen. So geht es einige Zeit weiter (mit Tschechow, Tolstoi und anderen), bis der Briefroman abrupt in eine normale Erzählung übergeht.


Und jetzt wird es wirklich krank. Der Roman windet sich durch mehrere Zeitsprünge in die Vergangenheit. Dabei benutzt Sorokin eine (meiner Meinung nach) sehr effiziente Methode, um die Leser zu foppen: Die genauen Lebensbedingungen, bzw. Lebewesen, einer Zeit werden erst in der Vergangenheit geklärt. Z.B. erfährt man erst nach dem ersten Zeitsprung, dass die Bewohner der Zukunft Mischwesen aus Menschen und Tieren sind. Dann geht es über zu den Erdenrammlern, die die mütterliche russiche Erde vergöttern, indem sie sie ficken. (Ich sagte ja schon, dass es krank wird...)

Später (nach einigen Zeitsprüngen) kommt Sorokin ca. 1949/1950 an, in einer Parallelwelt in der Hitler weiterlebt (als Medium mit elektrostatischen Kräften) und Stalin sich dauernd eine goldene Spritze setzt. Und wirklich (oder eher absolut) strange wird es, wenn Hitler Stalins jungfräuliche Tochter anal penetriert, während ihre Mutter danebensteht und zusieht. Absolut krank. Naja, naja. Es geht noch ein bisschen weiter, bis Himmler sich mit Stalin um den himmelblauen Speck streitet, und Stalin sich eine Spritze mit destilliertiem himmelblauen Speck ins Auge rammt. Und dann geht der Briefroman weiter... jedenfalls thematisch...

"Der Himmelblaue Speck" ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch, vor allem da Sorokin es schafft, viele russiche Autoren erkennbar zu parodieren. Ich meine, ich bin jetzt nicht der Experte für russische Literatur, aber trotzdem konnte ich viele Autoren in den Parodien wiedererkennen. Und dazu kommt noch die kranke Story im Allgemeinen. Hitler mit Super-Elektrokräften, der heroinsüchtige Stalin, die Erdenrammler, die Mütterchen Russland aus Ehrerbietung ficken, all das trägt zu einer absolut kranken Atmosphäre bei. Und Sorokin badet in dieser Atmosphäre...

Also insgesamt: Absolute Empfehlung! Ich wurde zwar mehrfach während der Lektüre geschockt, wenn man seine Extrema ausloten will ist dieses Buch das Absolut richtige! Ich finde zwar gerade nicht das richtige Kafka-Zitat, aber sinngemäß: Literatur muss das Eis der Seele aufbrechen, ansonsten ist es keine Literatur. Sorokin bricht jede Verhärtung der Seele auf und nötigt zum Nachdenken, und das ist mehr, als ich von vielen anderen zeitgenössischen Autoren sagen kann...


Edit 09.01.: Tippfehler entfernt

Permalink 04:58:29, von ld E-Mail , 54 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Neuigkeiten

Slam Slam Slam

Aloha alle zusammen,

neue New zum nächsten Slam: Am 20. Februar gibts wieder das Slamprodukt im Polyester. Slammer, die sich anmelden möchten, melden sich bitte bei Christian unter der eMail:

lak (at) schreibflash (punkt) de

So, und jetzt nochmal zum mitschreiben:

am 20. Februar

findet unser achter Slam im

Polyester, Stadtmuseum 15

statt. Bis dahin!

Schlagworte: poetry slam, slamprodukt

11.12.09

Permalink 20:01:33, von ld E-Mail , 222 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Neuigkeiten

Alles hat ein Ende...

Aloha alle zusammen,

ich muss etwas (wenigstens für mich) trauriges mitteilen: Es wird kein neues Versuchsprodukt geben. Ich bin einmal in mich (und auch in mein Zimmer) gegangen und habe einges festgestellt. Z.B. liegt hier immer noch fast die gesamte Auflage der Nummer 2 hier herum. Das liegt nicht unbedingt daran, dass es keiner haben wollte, schuld bin vor allem ich selbst.

Ich habe im Moment und auch in absehbarer Zukunft einfach nicht mehr die Zeit, um mich überall hinzusetzen und das Heft zu verkaufen. Wenn ich z.B. im Mensafoyer saß, bin ich relativ viele losgeworden. Aber auch nur, weil ich da mehrere Wochen am Stück zwei Stunden rumhockte. Das schaffe ich aber einfach zeitlich nicht mehr, seit ich jetzt so fast richtig arbeite.

Damit Hand in Hand geht das Problem der fehlenden Texte. Im Moment hätte ich einen oder zwei Texte. Aber auch daran bin ich mit selbst schuld, schließlich gab es auch keine neuen Flyer...

Das heißt jetzt also im Klartext: Sorry an alle, die mir noch Texte für die Nummer 3 geschickt haben, also sorry Jannis und sorry Thilo.

Diesen Blog werde ich weiterführen, schon alleine wegen des Slams. Ganz sicher, was ich hier drauf fabriziere, bin ich mir noch nicht, aber wahrscheinlich erwarten euch Rezensionen von Büchern und trashigen Filmen.

Schlagworte: versuchsprodukt

01.12.09

Permalink 00:06:00, von ld E-Mail , 53 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Neuigkeiten

Slamprodukt VII

Aloha alle zusammen,

wieder einmal viel zu spät, aber irgendwann muss sie ja kommen: Die Ankündigung des nächsten Slams. Und mit "viel zu spät" meine ich fast völlig zu spät. Das nächste Slamprodukt findet nämlich am

Mittwoch, 2. Dezember im Polyester (Am Stadtmuseum 15)

statt. Also übermorgen...

Schlagworte: poetry slam, slamprodukt

30.07.09

Permalink 23:59:51, von ld E-Mail , 150 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Neuigkeiten

Slamprodukt VI

Aloha alle zusammen,

alle guten Vorsätze wurden (natürlich) wieder von mir über den Haufen geworfen, dementsprechend gibt es erst wieder nach längerer Zeit Nachrichten vom Versuchsprodukt. Trägheit ist einfach viel zu tief in mir verankert, als dass ich mich dagegen wehren könnte :(

Soviel zum allgemeinen Gejammer. Kommen wir zum angenehmen Teil des Posts:

Nächsten Samstag, am

8. August im Polyester (Am Stadtmuseum 15)

findet das sechste Slamprodukt statt. Freut euch also auf neue Texte von neuen und altbekannten Slammern. Alle interessierten SlammerInnen sollten einmal bei Christians Blog vorbeischauen, dort gibt es eine vorläufige Teilnehmerliste und die eMail-Adresse, unter der ihr euch anmelden könnt.

Wenn ich es auf die Reihe kriege, gibt es dann auch endlich mal einen Flyer für das neue Versuchsprodukt, denn dafür brauche ich Texte! Wer sich also berufen fühlt, kann sich einfach unter labor (at) versuchsprodukt.org melden.

29.05.09

Permalink 01:15:41, von ld E-Mail , 106 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Neuigkeiten

Letzte Neuigkeiten vom Slam

Aloha alle zusammen,

der Slam rueckt naeher, deshalb hier die neusten Informationen>

Der Einlass morgen beginnt um 19:30 und vorher kommmen auch nur unsere fleissigen Helfer (und natuerlich auch die Slammer) rein. Ausserdem muessen wir diesmal Eintritt nehmen, und zwar 2,50 EUR. Ich finde das zwar schade, aber wir konnten die letzten Male unsere Ausgaben nicht decken. Und bevor jetzt jemand etwas von "Kapitalisten!" schreit:

Wir zahlen von den Einnahmen Fahrtgeld fuer die Slammer und unseren musikalischen Act. Ausserdem wird die Unterhaltung der Slammer (nein, das sind keine StripperInnen, sondern nur Getraenke und Broetchen) davon bezahlt. Weder Christian noch ich wollen uns daran bereichern.

Dann hoffentlich bis morgen!

Schlagworte: poetry slam, slamprodukt

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Unnützes, Unwichtiges, und Poetry Slams. Teil des Organisationsteams von Slamprodukt und Slam on the Rocks!, zusammen mit Christian Bruns und Tanja Beckmann.

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